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Preview Electronic Gaming
Geschrieben von zyklop   
Freitag, 10. Februar 2006

Übersetzung der Preview von Electronic Gaming: 

Auch wenn Rollenspieler gemeinhin als recht friedliches Völkchen betrachtet werden - Leute, die Würfelbeutel tragen, sind normalerweise nicht auf Ärger aus - hat Bethesdas dritter Teil der Elder Scrolls Reihe, Morrowind für einen Graben unter ihnen gesorgt. Denn während viele die epische Tiefe und fast grenzenlose Freiheit liebten, konnten andere, die eher an Final Fantasy gewöhnt waren, mit den extrem verschlungenen Dialogen und dem eher simplen Kampfsystem nicht viel anfangen. Mit dem lang erwarteten und kurzfristig verschobenen Nachfolger Oblivio hoffen die Entwickler, den Geschmack aller RPG-Fans zu treffen. Ich Glückspilz durfte einige Tage in Oblivion leben und ich habe sorgfältig über meine Abenteuer (und Mißgeschicke) Tagebuch geführt.

Tag Eins: Hurra ! Ich bin nicht verloren.

Der Herrscher Uriel Septim (Patrick "Capt. Picard" Stewart leiht ihm seine Stimme) wurde grade eben vor meinen Augen ermordet. Kurz bevor ihn das Schicksal ereilte, gab er mir ein schäbiges Amulett und schwafelte über mein Schicksal, eine alte Prophezeiung und irgendwelchen Mumpitz über angeblich geöffnete Tore zur Hölle (nachdem er verschieden ist, bekomme ich mein erstes Quest-Update, zusammen mit einem Kompass, der mir die Richtung zum nächsten wichtigen Punkt weist). Oblivions Hauptgeschichte dreht sich um dieses Mysterium, aber zuerst will ich einmal in aller Ruhe diese wildwuchernde Fantasy-Welt erkunden.

Ich habe aufgehört, die Zahl der Leute zu zählen, die mir erzählt haben, das sie aufgehört haben, Morrowind zu spielen, nachdem sie bereits nach einer halben Stunde wilden Umherirrens durch die Wälder von einer ordinären Krabbe platt gemacht wurden. Ich hatte niemals diese Erfahrung machen müssen, aber ich gebe zu, das ich mehr als einmal frustrierende Momente erlebte, im Stile von "Was zur Hölle muss ich jetzt eigentlich tun ?". Oblivion vermeidet solche Fallstricke, indem es dich enger an die Hand nimmt: Der Fortschritt der Hauptgeschichte bleibt jederzeit im Fokus, Neben-Quests sind deutlich als Alternativen gekennzeichnet und unfaire Schwierigkeitsgrade sollten diesmal die Ausnahme sein. Zusätzlich ersetzen übersichtlich gestaltete, elegante Menus Morrowinds Durcheinander an Einstellungen. Es fühlt sich nun fast intuitiv an, das eigene Inventar zu verwalten, und dadurch, das ich jederzeit rasch und unkompliziert das Journal (das praktischerweise alle Quests, Gespräche und Aktionen protokolliert) aufrufen kann, bleibe ich jederzeit am Ball. Wenn ich meine Weltkarte aufrufe, entdecke ich zu meiner großen Freude, das die unheimlichen Silt-Strider Reittiere aus Morrowind durch eine sehr viel effektivere "Schnell-Reise-Funktion" ersetzt wurden. Das ist sinnvoll, ohne mir das Gefühl zu geben, ich würde in einer Art "Babysitz" reisen. Statt durch die großartige Außenlandschaft zu streifen (und damit den vorzeitigen Tod durch eine Krabbe zu riskieren), entscheide ich mich, dieser Schnell-Reise-Sache eine Chance zu geben. Derzeit kann ich auf diese Weise nur an Orte innerhalb der acht großen Hauptstädte reisen, aber während ich Gespräche mit den Leuten führe, das Land näher erforschen und dabei Aufträge annehme, erweitert sich meine Reise-Karte automatisch. Und weil ich ein totaler Einkaufs-Fanatiker bin, wähle ich den Marktplatz der Imperialen Hauptstadt, um dort ein wenig "shoppen" zu gehen. Nach einem kurzen Lade-Bildschirm werde ich tatsächlich dort hin "gebeamt".

Ich finde mich augenblicklich in der Mitte eines Sonnen-durchfluteten Marktplatzes wieder, der vor lauter geschäftigen Leuten summt und brummt. Ich bekomme zufällig ein Gespräch mit, in dem sich ein älterer Mann darüber ausläßt, wie sein Ruhestand ihm nun mehr Zeit gibt, billige Schundromane zu lesen. Muss nett sein... - ich entscheide mich, erst mal zu den Ställen zu gehen und mir die Pferde näher anzusehen. Alle Mädchen lieben Pferde...

Tag Zwei: Killer aus Freude am Job und Profit

Früh am Morgen treffe ich auf ein offensichtlich herrenloses Pony in der Nähe der Stallungen und mache mich an die Aufgabe, irgendeinen Typen aus dem Weg zu räumen. Einige Stunden später verstecke ich mich in der Taverne von "Ill Omen" (schlechtes Omen) vor meinem stinksauren, entführten Pony und denke bei mir, das dieser Name verdammt passend ist. Das Pony wurde sauer, nachdem ich es irrtümlich verletzt hatte, während ich versuchte, einen "Hasen Wolf" zu erlegen. Wenn ich nicht durch die majestätische Herde Rehwilds abgelenkt gewesen wäre, das in der Nähe des Weges durch das Gehölz sprang, wäre ich vieleicht besser auf diese Bestie vorbereitet gewesen. Das Kampfsystem hat sich gegenüber dem zufälligen Gewürfel bei Morrowing deutlich verbessert. Obwohl ich nun Stärke und Timing meiner Hiebe und Blocks kontrollieren kann, ist mein Pony sich völlig sicher, das ich deutlich mehr Übung benötige...

Nachdem ich einen Trank geringerer Heilung runtergewürgt habe, schlendere ich betont gleichgültig zum Barkeeper hinüber. Ich frage ihn nach dem Typen, wegen dem ich hier her geschickt wurde, Rufio. Der Wirt hat eine ziemlich hohe Meinung von mir, vielleicht wegen meiner schlanken Figur und meiner schicken, roten  "Lola rennt-Frisur". Er verrät mir, das der alte Mann im untersten Stockwerk zu finden ist und das er für gewöhnlich schläft. Das sollte einfach sein...

Ok, er ist mause-tot. Das war wirklich einfach ! Ich schüttle rasch irgendwelche moralischen Schuldgefühle ab, einen alten, hilflosen Kauz mitten im Schlaf kalt gemacht zu haben und zerre die Leiche aus dem blut-durchtränkten Bett, um selbst rasch ein kleines Nickerchen zu machen. Als ich aufwache, sehe ich diesen unheimlichen Lucien LaChance über mich gebeugt, der mir den Auftrag gab, Rufio aus dem Weg zu räumen. Erfreut über meine erfolgreiche Arbeit lädt er mich ein, doch der Assassinen-Gilde beizutreten. Er informiert mich über den super-geheimen Standort der Gildenhalle und kurze Zeit später spiele ich bereits sorgfältig das kleine Mini-Spiel, mit dem ich das Schloss des Hauses knacken kann, in dem sich die Gilde befinden soll. Ein furchteinflößendes, sprechendes Glasfenster stellt mir eine Frage, deren Antwort ich glücklicherweise kenne, gleich darauf finde ich mich im trauten Kreise aller Aerten von Schurken wieder.

Tag Drei: Zeitvertreib mit "Wonder Woman"


Während ich durch zahlreiche Shops in der Imperialen Hauptstadt streife, höre ich plötzlich eine Stimme, die mir bekannt vorkommt - kein Wunder, es ist niemand anderes als "Wonder Woman" ! Lynda Carter selbst leiht ihre Stimme einer Händlerin namens Jensine. Ich verehre "Wonder Woman", also will ich natürlich, das sie mich auch mag. Ich nutze das eingebaute Mini-Spiel "Überzeugen", um dadurch ihre Meinung über mich deutlich zu steigern. Ich nutze meine Lichtschnellen Reflexe, während ich gleichzeitig voller Sorgfalt ihre jeweilige Stimmung anhand ihrer Mimik ablese, um ihre Meinung über mich zu steigern oder auch zu senken. Meine Bemühungen werden in soweit von Erfolg gekröhnt, als sie mir ein Lächeln schenkt. Danach fragt sie mich, ob ich ihr evtl. helfen möchte, einen hiesigen Händler zu observieren, der die geltenden Preise so stark unterbietet, das ohne jeden Zweifel Verrat im Spiel sein muss. Ich verspreche ihr, die Sache in die Hand zu nehmen und sofort aktualisiert sich auch mein Journal. Nachdem ich mit dem fraglichen Händler gesprochen habe, entscheide ich, das der beste Weg, mein Ziel zu erreichen darin besteht, zu warten, bis er seinen Laden schließt und ihm dann zu folgen und herauszufinden, wohin er geht. Weil ich bis zum Marktschluß noch einige Zeit totschlagen muß, entschließe ich mich, zum Hafen zu schlendern und zu sehen, was dort so los ist.
Der Hafen liegt im verrufensten Viertel der Imperialen Hauptstadt, voller tückischer Diebe mit üblen Gedanken. Ich wappne mich also, bin aber trotzdem nicht so ganz darauf vorbereitet, auf einen Piraten zu stoßen, der mich auffordert, ein verwegenes Seemanns-Lied über meine schicken Hosen zum besten zu geben. Er ist recht charmant, aber meine Mutter hat mich vor Piraten gewarnt, daher ziehe ich weiter. Wer will schon mit so einem Versager quatschen, wenn es eine riesige Welt zu erforschen gilt ?

 

Original-Text:

Although role-playing fans tend to be an easygoing lot—people carrying dice bags don’t usually go looking for trouble—Bethesda’s Elder Scrolls III: Morrowind (XB) caused quite a rift among their ranks. See, some folks dug its encyclopedic depth and wide-open freedom, but players reared on Final Fantasy choked on its meandering narrative and clunky combat. For Oblivion, its hotly-anticipated (and distressingly delayed) Xbox 360 follow-up, the developers hope to capture the fancies of all fantasy freaks with a far more accessible adventure. Lucky me got to spend a few days living in Oblivion, and I kept a careful journal of my (mis)adventures in this daunting realm....

Day One: Huzzah! I’m not lost

Emperor Uriel Septim (voiced by that dreamy Patrick “Capt. Picard” Stewart!) has just been murdered before my eyes. Right before he bought it, though, he gave me a tacky necklace and prattled on about my destiny, an ancient prophecy, and some hubbub about opening the gates to hell. (After he croaks, I get my first quest update, complete with a compass pointing me to my next objective.) Oblivion’s core plot centers around these mysteries, but first I just want to explore this sprawling fantasy world.

I lost count of the number of people who told me they quit playing Morrowind after a half hour of walking through the woods and then being killed by a crab. I never had that experience, but I will admit to having had more than one frustrating “What the hell do I do now?” moment. Oblivion avoids this pitfall by holding your hand more tightly: The central plot progression remains front-and-center, optional quests are clearly elective, and unfair difficulty spikes should be largely extinct. Plus, brilliantly streamlined menus replace Morrowind’s jumbled hodgepodge of a setup. Negotiating my inventory feels intuitive, and being able to quickly check my journal (that conveniently logs my quests, conversations, and actions) keeps me on task.

When I go to my world map, I’m thrilled to discover that those creepy, crawly silt strider mounts from Morrowind have been replaced by a far more efficient “fast travel” map. It makes sense without making me feel like I’m being baby-sat. Rather than hoofing it through the great outdoors (and risking death by crab), I decide to give this fast-travel business a try. Right now, I can warp only to areas in the eight main cities, but as I talk to people, explore the land, and accept quests, the map updates accordingly. Since I am a total shopasaurus, I select Imperial City’s marketplace so I can do a bit of shopping, and after a quick loading screen, I’ve warped there.

I find myself smack-dab in the middle of a brightly sunlit marketplace bustling with people. I overhear a man bragging about how retirement has given him more time to read trashy novels. Must be nice.... I decide to head over to the stables to have a gander at the horses. All girls love horses....

Day Two: Murder for fun and profit

Early in the morning, I find a seemingly free pony at the stable and set off on a quest to assassinate someone swarthy. A few hours later, I’m hiding from my pissed-off stolen pony inside the Inn of Ill Omen, thinking that it’s pretty damn aptly named. The pony went bad after I accidentally stabbed him while trying to kill a rabid wolf. If I hadn’t been distracted by the majestic herd of deer springing through the glen along the path, I might’ve been more prepared for the beast. Combat here is much improved over Morrowind’s random die-roll-powered mess. And though I can control the strength and timing of my blows and blocks, my pony clearly thinks I need more practice.

After chugging a lesser potion of healing, I casually slide over to the innkeeper. I ask about the man I’ve been sent for, Rufio. The innkeeper has a pretty high opinion of me, probably due to my slim figure and Run Lola Run–red hairdo. He tells me the old man can be found in the basement and that he’s usually sleeping. This should be easy....

OK, he’s dead. That actually was easy! I shrug off any guilt I might’ve felt over killing a helpless old codger in his sleep and drag his corpse out of the blood-soaked bed to take a quick nap. I wake up to find the creepy Lucien LaChance, the man who sent me to kill Rufio, hovering over me. Pleased with my performance, he invites me to join the assassins’ guild. He informs me of the double-secret location of the guildhall, and in no time I’m carefully playing the minigame that lets me try to pick the lock on the house where I’m told I’ll find the guild. A scary, talking stained-glass window asks me a question I know the answer to, and soon I find myself among all sorts of villains.

Day Three: Makin’ time with Wonder Woman

While wandering through random shops in Imperial City, I hear a familiar voice—why, it’s none other than Wonder Woman! Lynda Carter herself voices a shopkeeper named Jensine. I adore Wonder Woman, so naturally I want her to like me, too. I opt to play the persuasion minigame in order to improve her opinion of me. Using my lightning-fast reflexes while carefully watching her face for mood changes, I can increase or decrease her notion of me. I do a good enough job to be rewarded with a grin. She then asks if I’ll help with an investigation of a local merchant who has been undercutting prices so much that there’s little doubt treachery is afoot. I tell her I will help out, and my quest journal updates itself. After I speak with the shady merchant, I decide that my best course of action is to wait until he closes shop and then follow him to see where he goes. Since I have some time to kill before the market closes, I decide to travel to the waterfront to see if anything interesting is going on down there.

The waterfront is on the bad side of Imperial City, and it’s rife with nefarious rogues with malfeasant minds. I’ve got my guard up, so I’m not really prepared for a pirate who approaches me to sing a randy sea shanty about my fancy pants. He’s charming, but my mother warned me about pirates, so I move on. Who wants to chat up some loser when I’ve got a huge world to explore?

 

 

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