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‹bersetzung der IGN-Preview
Geschrieben von zyklop   
Sonntag, 26. Februar 2006

Wie versprochen präsentieren wir euch nun die vollständige Übersetzung der gestrigen IGN-Preview zu Oblivion. Wie immer bei solch umfangreichen Artikeln finden sich auch darin wieder jede Menge Infos aus dem Spiel, die vielleicht nicht jeder vorab gerne wissen möchte. Daher erfolgt das Lesen wie immer auf eigene Gefahr...Wink 

Es scheint, als ob ich eine halbe Ewigkeit darauf gewartet habe, Oblivion endlich spielen zu können. Ich war schon immer recht gespannt darauf, aber die E3-Demo ließ die Erwartung ins Unerträgliche ansteigen. War ich also erfreut, als Bethesda uns darüber informierte, das sie in der Stadt seien, um uns 4-5 Stunden lang das Game spielen zu lassen ? Ja, verdammt. Und wie. Noch besser war es, das ich die PC-Version spielen durfte, während mein Kollege Charles "ich bin ein Anfänger und mache mir Unmengen von Notizen" Onyett die XBOX-Version testete. Daher haben wir gleich zwei Previews aus verschiedenen Perspektiven.
Ich denke, das einzig blöde daran ist, das beide Versionen von Oblivion annähernd gleich sind. Bis auf ein paar Unterschiede in den Kontrollen und einer leicht besseren PC-Grafik (mit einer zugegeben Höllenmäßigen Hardware-Ausstattung) sind beide Versionen identisch. Trotzdem hatten wir beide recht unterschiedliche Erlebnisse beim spielen. Er war ein zu klein geratener Dieb mit einer Vorliebe dafür, große, kräftige Mitglieder der Krieger-Gilde anzugreifen, während ich ein bescheidener Ork war, dessen einziges Interesse darin bestand, Menschen zu helfen, Blumen zu pflücken und die totale Vernichtung der Goblin-Rasse zu bewerkstelligen.
Das war eine großartige Sache, vor allem deshalb, weil wir beide vor Computer gesetzt wurden, und man uns empfahl, einfach mal zur nächsten Stadt zu gehen - und das ohne das uns ständig jemand über die Schulter schaute. Wir bekamen in der Tat nur eine einzige Vorgabe mit auf den Weg: Auf keinen Fall eines der Oblivion-Portale betreten ! Klar, das klingt erst mal nach einem ziemlichen Hammer, aber wenn man bedenkt, das ich das Spiel etwa 5 Stunden lang durchweg gespielt habe und niemals auch nur einen Moment lang etwas vermisst habe, war´s mir letztendlich völlig egal.
Es dauerte anfangs ein Weilchen, bis ich in Gang kam. Nicht wegen irgendwelcher Hindernisse, sondern einfach weil die Charakter-Erschaffung eine Menge Spaß macht. Jeder, der früher schon mal ein Elder-Scrolls-Spiel gezockt hat, wird sich an die breiten Auswahl an verfügbaren Rassen erinnern, daher ist es einleuchtend, das es gar nicht mal so einfach ist, sich endgültig zu entscheiden, was man sein will und wie man aussehen möchte.
Aus irgend einem Grund bleibe ich bei Rollenspielen meistens bei menschlichen Charakteren hängen, daher habe ich mich dieses Mal ganz bewußt für einen stämmigen Ork entschieden. Orks sind häßliche und rüde Gesellen, haben aber einige entscheidende Vorteile, die ihre sozialen Defizite durchaus Wett machen. Im Grunde genommen läuft es darauf hinaus, das ich einen Haufen Dinge zu Schotter zerdrücken kann und richtig coole Rüstungen tragen kann. Ich war angenehm überrascht zu erfahren, das es offenbar nicht "den" riesigen Unterschied im Umgang mit den Leuten macht, wenn man einen Ork spielt (ich musste nicht aus der Stadt flüchten, mit einem wütenden, Fackeln und Mistgabeln schwingenden Mob an meinen Fersen), obwohl einige wenige Leute in der Stadt sich auf keinen Fall von mir überzeugen lassen wollten und gar nicht erst mit mir redeten. Da ich aber in einigen Städten auch dort wohnende Orks fand, war es nicht so schwer, dort nicht aufzufallen.Image
Jede Rasse bietet die Möglichkeit, das Gesicht individuell anzupassen. Das beinhaltet fast alles, von der Lage der Augenbrauen und der Position der Wangen, bis hin zu Details in der Textur, wie die Farbe und Struktur der Haut. Es ist ein unglaubliches Werkzeug, welches wunderbare Anpassungen des Charakters erlaubt. Nur diejenigen, die erwartet haben, gigantische Monster erschaffen zu können, dürften ein wenig enttäuscht sein, denn die Veränderung des Basiskörpers ist nicht vorgesehen. Trotzdem ein toller Einstieg in das eigentliche Abenteuer.
Und das war´s dann auch. Nachdem der Charakter visuell erschaffen wurde, ging es direkt ins Spiel. Wer bereits frühere Veröffentlichungen über TES4 - Oblivion verfolgt hat, hat sicher schon einiges über den Start im Spiel erfahren. Trotzdem will ich mal einiges davon für diejenigen schildern, die noch nicht soviel wissen.
Das Spiel startet im Gefängnis, leider auf der falschen Seite der Gitterstäbe. Ob ich zu Unrecht verhaftet wurde, bleibt unklar. Wichtig ist nur, das das Schicksal mich an diesen Ort geführt hat... der sich schon bald als Eingang zu einem geheimen Fluchttunnel aus der Burg heraus entpuppt.Image
Kurz darauf stürmen zwei schwer gerüstete Wachen in meine lauschige Zelle, im Schlepptau den Herrscher selbst, der hofft, seiner Ermordung durch den geheimen Fluchttunnel zu entgehen. Seine beiden Söhne wurden bereits getötet, daher scheint er die letzte Hoffnung für das Reich. Dankenswerterweise läßt der Herrscher mich am Leben, da er meint, mich in irgend einer vision gesehen zu haben. Er erlaubt mir sogar, ebenfalls den Tunnel zur Flucht zu benutzen. Zwar erlauben es die Wachen mir nicht, mich der Gruppe direkt anzuschliessen, aber das ist ok, da es mir die Möglichkeit eröfnet, auf eigene Faust ein paar Abenteuer in der Kanalisation zu erleben - und darum geht es doch in dem Spiel.
Diese Tunnelflucht bietet hervorragende Möglichkeiten für eine Einführung in das Spiel, da man ständig was zu tun hat, sich häufig Gelegenheiten für den Nahkampf ergeben, für den Einsatz von Fernwaffen, zum Zaubern und sogar zum Knacken einiger Schlösser (eins der Mini-Spiele innerhalb von Oblivion). An diesem Punkt habe ich bis auf einen Namen und ein paar Klamotten am Leib keine großartige Identität. Doch bald darauf habe ich mir die Waffen einiger toter Goblins "ausgeliehen", Schätze aus Truhen geplündert und im großen und ganzen langsam verstanden, wie der Hase in dieser Welt läuft.
Irgendwann auf der Tunnel-Tour kreuzen sich meine Wege mit denen des Herrschers und seiner Wache. Nachdem ich ihnen geholfen habe, ein paar Gegner zu erledigen, lädt mich der König ein, mich seiner Truppe anzuschliessen. Während der Unterhaltung enthüllt er mir sogar das nächste Puzzlestück meiner eigenen Identität: mein Geburtszeichen. Jedes zur Wahl stehende Zeichen gewährt unterschiedliche Boni, sei es zusätzliche Stärke, erhöhte magische Kräfte oder besser Wiederstandskraft gegen Magie. Einige Zeichen bescheren sogar eine ausgewogene Mischung aus Vorteilen und gleichzeitig auch Nachteilen, wie zum Beispiel eine erhöhte Feueranfälligkeit.
Obwohl die Wachen nicht begeistert über mein Erscheinen sind, redet einer von ihnen sogar kurz mit mir und enthüllt mit ein letztes Detail meiner Persönlichkeit: meine Klasse. Das System der Klassen in Oblivion ist breit gefächert. Man kann nicht nur aus einer Reihe von vorgefertigten Klassen wählen, sondern sich auf Wunsch auch eine eigene Klasse "maßschneidern". Um eine solche eigene Klasse zu erschaffen, wählt man zuerst zwischen den drei gewünschten Schwerpunkten Waffenkampf, Magie oder doch lieber Schleichfähigkeiten, danach wählt man zwei Haupt-Attribute (Stärke, Weisheit, Geschicklichkeit, etc.) und sieben Hauptfertigkeiten, die von Beginn an deutlich höher liegen als die restlichen Fertigkeiten. Diese selbsterschaffene Klasse ist dann gut, wenn man bei den vorgefertigten nichts passendes findet. Als Beispiel - ich liebe vor allem Kriegsmagier, aber diesmal wollte ich den Schwerpunkt auf Kampf statt auf Magie legen, also habe ich einfach einige Dinge so geändert, bis sie meinen Wünschen entsprachen. Ist das erledigt, gibt man der eigenen Klasse einfach für die Zukunft einen Namen und fertig.
Fertigkeiten selber werden durch Gebrauch gesteigert. Versenk dein Schwert in die Schädel deiner Feinde und dein Geschick im Umgang damit wird rasch steigen. Spiele eine menschliche Fackel und wirf mit Feuerbällen um dich und deine Erfahrung mit destruktiver Magie wird wachsen. Renne ständig durch die Welt und du verwandelst dich in einen Athleten. Sobald genügend Fertigkeiten um 10 Punkte gestiegen sind, braucht man nur noch im nächsten Gasthaus ein Nickerchen zu machen, um aufzusteigen.
Nunja, in all meinen Gesprächen mit dem Herrscher hörte der einfach nicht auf, ständig über seinen bevorstehenden Tod zu palavern. Das klang schon ziemlich fatalistisch, aber letztendlich hatte er recht. Bevor ich auch nur meine ersten Atemzüge in Freiheit tun konnte, wurde der arme Kerl schon überfallen und umgebracht. Zum Glück konnte er mir bei unserem letzten Gespräch noch ein besonderes Amulett geben, das Amulett der Könige, mit dem Auftrag, es zu Jauffre, dem Anführer der Klingen in der Nähe von Weynon Priory zu bringen. Natürlich versprach ich ihm, das auch zu tun, wie es sich für einen großherzigen Ork wie mich gehört.
Von dort aus war es dann nur noch ein kurzes Stück durch die Kanäle unterhalb der Burg an die Oberfläche und in die weite Welt.Image Es versuchten zwar vorher noch ein paar Goblins, mich zu töten, aber ich war schneller und tötete sie. Auch ein paar Ratten versuchten, an meinen Zehen zu knabbern, was ich aber ebenfalls zu verhindern wußte. Es war eigentlich fast schon ein Spaziergang, das letzte Stück aus den Abwässern zu bewältigen, aber es machte Spaß, mit Feuerbällen um mich zu werfen und mit meinem Schwert zu trainieren.
Als ich an der frischen Luft angekommen war, schaute ich mich erst mal ein wenig um. Jenseits des Wassers vor mir sah ich eine alte Ruine. Hinter mir befanden sich die hohen Mauern des äußeren Bezirks der Imperialen Hauptstadt. Überall sonst sah ich nur Hügel und Bäume. Nachdem ich die nähere Umgebung etwas genauer erkundet hatte (die Grafik-Detailstufe ist verdammt hoch, daher sehen Dinge in der direkten nähe deutlich besser aus als entfernte Hügel), schaute ich auf die Karte, um meine Position zu checken und auch mal nachzusehen, wo in etwa Weynon Priory zu finden ist.
Eins der besten Dinge an dieser Karte (und eine deutliche Verbesserung gegenüber Morrowind) ist die Schnell-Reise-Funktion. Obwohl man diese niemals benutzen MUSS, um an einen best. Ort zu gelangen, können jene von uns, die eher ungeduldige Zeitgenossen sind, einfach die Karte öffnen, eine bereits bekante Stelle aussuchen (alle wichtigen Städte sind bereits zu Beginn dort verzeichnet), den Ort per Doppelklick anwählen und dort unverzüglich hinreisen. Das macht einige der unwichtigeren Missionen, bei denen man einfach nur eine Botschaft (oder ähnliches) überbringen muss, sehr viel einfacher.
Denkt beim Nutzen dieser Karte daran, das interessante Orte dort erst erscheinen, wenn man sie tatsächlich entdeckt hat. Als Beispiel, als ich mich ohne die Schnell-Reise-Funktion Richtung Weynon Priory aufmachte, um ein paar Abenteuer zu erleben, stieß ich auf eine Burgruine. Dort erschien plötzlich eine Info über diese Entdeckung auf meinem Bildschirm, und erst danach wurde der Ort auch in meiner Karte eingetragen und war per Schnell-Reise-Option erreichbar. Das ist nicht nur genial, wenn ich dort eine Quest erfüllen muss, es ist auch sehr praktisch, wenn ich beim Umherstöbern in der Ruine alles plündere, was ich finden kann, dann mal eben zur Stadt "springe", um den Krempel zu versilbern, und dann gleich wieder zurückhopsen kann, um weiter zu plündern. Ein dreifaches Hurra auf die Habsucht !
Doch wie ich schon sagte, wenn man nichts erforscht, wird man auch nichts entdecken, also zog ich los. Meistens blieb ich in der Nähe der großen Strassen, weil ich in der kurzen Spielzeit, die mir zur Verfügung stand, nicht verloren gehen wollte.Image Etwa auf halbem Weg zur Priory traf ich auf die bereits erwähnte Ruine. Auf den ersten Blick schien dort nicht viel los zu sein, aber bei näherem Hinsehen fand ich eine Tür. Dahinter gab es frische Goblins zum Töten und jede Menge fette Beute. Diese Art von Dungeons findet man überall in der Welt von Oblivion. Einige von ihnen sind mit Quests verbunden, andere stehen einfach nur als lohnendes Abenteurer-Ziel dort.
Als ich wieder im Freien stand stieg ich einige Stufen der Turm-Ruine empor, um von dort oben die Aussicht zu geniessen. Auf halbem Wege weckte eine Bewegung in meinem Augenwinkel mein Interesse und ich wand mich um. Gleich darauf tauchte ein Strassenräuber auf. Der Bastard meinte, ich solle ihm mein Geld geben. Ich war anderer Meinung, woraufhin er mich mit seiner riesigen, zweihändigen Axt angriff. Ich machte kurzen Prozess - und ihn kalt. Nur um ihm noch eine kleine Lektion fürs Jenseits zu erteilen, raubte ich die Leiche aus und lies sie nackt und tot am Boden liegen. Böses Kätzchen...!
Während ich noch ein wenig angesäuert darüber war, das der Kerl mich gleich vom Start weg platt machen wollte, hatte mir dieser Kampf doch ein wertvolle Lektion zurück ins Gedächtnis gerufen, die sich schon in unzähligen Videogames zuvor als nützlich erwiesen hatte: Blocken ist nützlich. Den Schild rechtzeitig nach oben zu reissen bewahrt einen nicht nur vor Schaden, sondern kann den Gegner sogar kurzzeitig lähmen, was mir wiederum Zeit und Raum gibt, ihn meinerseits zu attackieren. Das bringt mich auf eine Beobachtung während der Kämpfe, die zwar größtenteils "Hack´d slay" sind, die sich aber dennoch viel solider anfühlen als noch in Morrowind. Ich denke, der entscheidende Unterschied ist der, das ich nun beim Kämpfen eine Menge Spaß hatte, was ja auch eigentlich der Zweck des ganzen sein sollte. Die Kombination aus Feuerbällen, Blocken und selber angreifen hat mir jedenfalls prima gedient.
Nach dem kleinen Scharmützel zog ich weiter zur Priory und traf mich dort mit meinem Kontaktmann. Dieser war tief bestürzt über das vorzeitige Ableben des Herrschers, freute sich aber gleichzeitig, das ich ihm das Amulett der Könige gebracht hatte. Offenbar ist das Ding ungeheuer wichtig, um irgendein uraltes Böses davon abzuhalten, die ganze Welt zu überrennen. Jauffre überredete mich, den letzten, zwar illegitimen, aber dafür überlebenden Sohn des Herrschers zu finden und ihn zurück zu bringen, damit er mit Hilfe des Amuletts als neuer König gekrönt werden kann. Der fragliche Sohn, Martin, befand sich im südlichen Kvatch, da ich mich aber direkt vor den Toren der Stadt Chorrol befand, hatte ich wenig Lust, gleich wieder loszurennen und ihm zu helfen.
Image Daher machte ich mich erstmal in die Stadt Chorrol auf, um dort ein wenig durch die Strassen zu wandern, mit einigen Leuten zu reden, ein paar Quests anzunehmen, die Läden dort zu begutachten, und schließlich auch mal die legendäre Radiant A.I. in Aktion zu erleben. In der Tat wanderten viele Leute dort umher, die ihren täglichen Geschäften nachgingen. Sobald sie auf einen anderen NPC treffen, beginnt eine Konversation, die dem aufmerksamen zuhörer Hinweise auf andere Begebenheiten im Reich gibt. Man bekommt sogar Infos, wo grade was los ist und wer zu den wichtigen Leuten innerhalb einer Stadt gehört.
Meine Versuche, soziale Kontakte zu knüpfen zeigten durchwachsenen Erfolg. Einige Leute rümpften lediglich die Nase und gingen weiter, andere verhielten sich aber durchaus zivilisiert. Bei denen nutzte ich im Gespräch auch die Überredungs-Kunst. Jeder im Spiel zeigt sich offen für Bestechung, aber leider ist die Wirkung unterschiedich. Daher ist es öfter nötig, das Mini-Spiel innerhalb von Oblivion zu benutzen, mit dem man Leute zu überreden versucht. Ist man erfolgreich, so mögen die Leute einen genug, um Infos und Geheimnisse mit einem zu teilen, die man auf andere Weise wohl niemals erfahren hätte. Ich bekam meine beiden ersten Aufgaben durch simple Gespräche mit Leuten in Charrol. Einer war ein Mann, der von den Leuten einer anderen Stadt mit jemandem verwechselt wurde, der andere war ein alter Farmer, der sich zu sehr fürchtete, um nach draussen zu gehen und seinem Sohn im Kampf gegen Monster beizustehen, die seine Farm besetzt hatten. Das eine war ziemlich einfach, es genügte, in die fragliche Stadt mittels Schnell-Reise zu springen und dort herauszufinden, das der Mann einen Zwilling hatte. Bei dem anderen job musste ich zu der Farm und dort ein paar Goblins aufmischen, auch einfach genug. Bis ich herausfand, das einer der Söhne bei der Verteidigung der Farm bereits gestorben war. Daher war meine Belohnung auch deutlich geringer und der alte Mann war ziemlich geknickt.
Auch wenn es Spaß macht, mit den Leuten einfach drauf los zu reden und so Quests zu bekommen, ist doch der einfachste Weg der über die Gilden. Nachdem ich der Kämpfer-Gilde beigetreten und meinen ersten Auftrag bekommen hatte, zog ich los, um einige Waffen zu einer Mine zu bringen und dort meinen Gilden-Kollegen im Kampf gegen Goblins beizustehen und die Mine zu säubern. Diesmal bekam ich direkt nach der Questvergabe eine Eintragung auf meiner Karte, mit deren Hilfe ich zu Fuss oder aber mittels eines Pferdes (so ich bereits eins hatte) hinreiten und so die Mine finden konnte. Nach meiner Ankunft dort übergab ich die Waffen und meine Kollegen stürmten die Mine. Einer, der sich am Anfang verhüllt hatte (ein cooler Effekt), trieb es ein wenig zu toll und wurde getötet, bevor ich ihm helfen konnte. Soviel mal wieder zum Thema "höchste Belohnung"...
Image Auf dem Rückweg aus der Höhle fielen mir viele Pilze und andere Pflanzen auf und mir fiel ein, das man ja viele der gefundenen Pflanzen im Spiel ernten kann, um sie für Alchemie zu verwenden. Das ist ein simpler vorgang, für den man einen Mörser samt Stössel (zusammen mit anderen notwendigen Gerätschaften) und eben ein paar Zutaten braucht. Bedenkt man den Reichtum an Pflanzen im Spiel, so scheint das eine vielversprechende Einkommensquelle oder aber ein gutes Reservoir für starke Tränke zu sein.
An diesem Punkt des Tages wurde meine Spielzeit langsam knapp. Außer noch ein paar weiteren Abstechern, inklusive der irrtümlichen Entdeckung des Geheimverstecks der Dunklen Bruderschaft (große, leuchtend rote Türen mit Totenschädeln darauf liessen mich lieber einen anderen Weg wählen), war es nun an der Zeit, den verlorenen Sohn des Herrschers, Martin, zu finden. Nach meiner Ankunft in Kvatch wurde ich von einem Mann begrüßt, der mir erzählte, das sich mitten in der Stadt ein Oblivion Portal geöffnet hatte, genau dort, wo sich dieser Martin angeblich rumtrieb. Ich gab den obligatorischen Stoßseufzer von mir, der in solch schlimmen Zeiten üblich ist, und machte mich mit meinem Pferd auf den Weg. Am Ziel hatte sich der Himmel rot verfärbt und ein großes, loderndes Portal stand vor dem Eingang der Stadt. Die Soldaten draussen forderten mich auf, das Portal zu durchschreiten und so evtl. dafür zu sorgen, das es verschwindet. Gerne wäre ich ihren Wünschen gefolgt, aber Regeln sind nun mal Regeln. Dieser Teil der Geschichte wird also wohl oder übel noch warten müssen.
Tja, mein Fazit: Ich hatte Spaß. Mein Kollege Charles Onyett und ich verspürten sogar leichte Entzugserscheinungen, als wir uns nach fünf Stunden Spielzeit verabschieden mussten. Unser einziger Trost besteht darin, das es nicht mehr lange dauert, bis das Spiel endlich veröffentlicht wird. Viele Shops haben als Release-Termin bereits den 20. März angegeben (genau wie die offizielle Microsoft Produkt Webseite), aber Bethesda hat dieses Datum noch nicht offiziell bestätigt. Wie auch immer, der Termin ist zum Greifen nahe.

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